Die Tiere werden bis auf die Haut geschoren und geben zwischen 2 bis 4 Kilogramm wolle (gewaschen) pro Jahr. Bis zu 10 kg Merinowolle können von Spitzentieren gewonnen werden.
Das Merinoschaf (Kurzform: das Merino) ist eine ursprünglich aus Spanien stammende Feinwoll-Schafrasse.
Vom Römischen Imperium nach Spanien gebracht, entwickelte sich dort unter den Mauren die Schafzucht etwa im 6. Jahrhundert. Im Ergebnis dieser Zucht wurde die Schafwolle immer feiner. Letztendlich entstand somit im 14. Jahrhundert das Merinoschaf als Kreuzung einer kleinen asiatischen Schafrasse und dem afrikanischen Küstenschaf. Die Ausfuhr der Merinos wurde damals durch das spanische Königshaus bei Todess untersagt. Dadurch konnte Spanien bis zum 18. Jahrhundert mit der sogenannten "spanische Wolle" weltweit Handel
Im 18. Jahrhundert gelangten die ersten Merinos nach Deutschland. Hier wurden die Merinoschafe mit einheimischen Rassen gekreuzt. Dabei wurden das Merinolandschaf und das Merinofleischschaf herangezüchtet. Das Merinolandschaf ist mit fast 30% des Schafbestandes die häufigste Rasse in Deutschland. In Bayern be
Durch die Einfuhr von Merinos nach Aus und Neuseeland durch europäische Siedler entwickelten sich diese Länder zum weltweit größten Wollproduzenten. Der Anteil von Merinowolle am gesamten Jahreswollumsatz be
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