- Das Leinenmuseum in Lisburn
- Lexikon der Leinengewebe
- Kleine kulturgeschichte des Leinens
Heute kommt der Rohstoff für Leinen aus Russland, Polen, Tschechien, Frankreich und Belgien.
Im Mittelalter gab es Leinenherstellung in Schwaben, Schlesien und im Elsass. Die Fugger aus Augsburg wurden u.a. im Leinenhandel reich.
Die Leinenindus verarbeitet die Pflanze Lein (auch Flachs genannt), um Garn und Leinenstoff herzustellen.
Wie bei Baumwolle, hanf, Wolle und seide handelt es sich beim Lein um eine Naturfaser.
Leinen ist gut verspinnbar, sehr reißfest, bildet keine Flusen und ist kochfest. Leinenstoffe kühlen im Sommer. Leinenstoff knittert.
Leinen als textiler Stoff ist seit 5.000 jahren bekannt. Ägypter und Römer hatten textilien aus Leinen.
Sehr bedeutend war die Leinenindus in Irland. Irische auswanderer brachten den Flachs mit nach Amerika. Dort - und später in Europa - verdrängte ab 1850 die von schwarzen Sklaven geerntete Baumwolle aus den Südstaaten das Leinen.
In Lisburn, Nordirland gibt es seit 2001 ein Leinenmuseum.
siehe auch: Frau Holle
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weitere informationen zum Thema Finden Sie in der Übersicht: Index textilien
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