Einteilung der Herbizide nach Angriffspunkten im Stoffwechsel der Pflanzen:
Herbizide (lat.: herba = Kraut, Gras) oder Unkrautbekämpfungsmittel sind Substanzen, mit deren Einsatz in der LandWirtschaft selektiv (selektive Herbizide) oder nicht selektiv (Totalherbizid) wirtschaftlich uninteressante Begleitkräuter abgetötet werden sollen, ohne die Nutzpflanzen dabei zu schädigen.
Eine mögliche Einteilung erfolgt nach der Art der Wirkung:
Durch den mehrfachen Einsatz einer einzigen WirkGruppe über mehrere Jahre hinweg können besonders in Monokulturen resistente Unkräuter heraus selektiert werden. Dieser Vorgang wurde bei fast allen WirkGruppen beobachtet. Besonders häufig werden dabei Pflanzen mit einer hohen Reproduktionsrate resistent. Ein aktuelles Beispiel stellt der Ackerfuchsschwanz in Deutschland dar. Seite des Herbicide Resistance Action Committee
- Thomas Seitz, michael G. Hoffmann, Hansjörg Krähmer: Herbizide für die LandWirtschaft: Chemische Unkrautbekämpfung. Chemie in unserer Zeit 37(2), S. 112 - 126 (2003), ISSN 0009-2851
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